Home Impressum Kontakt
Header_Patenschaft
News
Tigertempel in Thailand
Ausgewilderte Elefanten und Nashörner
Daphne Sheldrick
Der Elefant
Sie sind umgezogen?
Pelztiere
Der Afrikanische und der Asiatische Elefant
Afrik. und Asiat. ElefantEr ist das größte landlebende Säugetier. Ein männlicher afrikanischer Elefant kann fast 4 m hoch werden und bis zu
7 Tonnen wiegen. Afrikanische und asiatische Elefanten leben in Savannen und lichten Wäldern. Waldelefanten (erst kürzlich als eigene Art anerkannt) leben vorwiegend tief im afrikanischen Regenwald. Elefanten werden etwa 60 Jahre alt – älter als jedes andere Säugetier außer dem Menschen. Bullen und Kühe wachsen ihr Leben lang. Im Vergleich zu asiatischen Elfanten haben die afrikanischen unter anderem größere Ohren und zwei, anstatt einem Greiffinger an ihrer Rüsselspitze.

Größe und Aussehen 

Ein weiblicher Waldelefant wiegt ca. 900 kg, ein ausgewachsener männlicher bis zu 3 Tonnen. Der Afrikanische Elefant kann sogar bis zu 7 Tonnen auf die Waage bringen. Die Schulterhöhe eines Elefanten kann zwischen 2 und 4 Metern liegen. Weiblichen sowie männlichen afrikanischen Elfanten wachsen Stoßzähne. Bei den asiatischen Elefanten wachsen sie meist nur den Bullen.
Die Stoßzähne werden u.a. bei der Futteraufnahme und als Waffe eingesetzt. Der Rüssel wird  zum Bewegen von Objekten, zum Riechen, Schmecken, Versprühen von Wasser und Sand, zum Fressen, Trinken und zur Kommunikation mit anderen Elefanten genutzt.

Lebensweise

Elefanten sind hochintelligente Tiere und leben in Familiengruppen, die aus der ältesten, erfahrensten Kuh (Matriarchin) und anderen Kühen unterschiedlichen Alters mit ihren Jungen bestehen. Die Leitkuh hält die Herde zusammen und behält ihre Position bis zum Tode. Dann übernimmt meist die älteste Tochter ihren Rang. Elefantenbullen sind nur als Jungtiere Teil einer Herde; wenn sie die Pubertät erreichen, werden sie von den älteren Kühen vertrieben. Bullen schließen sich einer Gruppe nur an, wenn eine Kuh empfängnisbereit ist. Sonst leben sie als Einzelgänger oder in Junggesellengruppen. Elefanten können zwischen 60 und 70 Jahre alt werden.

Nahrung

Der afrikanische Elefant ernährt sich von Gräsern, Wurzeln, Blättern, Zweigen, Baumrinden, Hölzern und verschiedenen Früchten. Er verbringt täglich 16 bis 20 Stunden damit etwa 200 bis 300 kg Futter zu sich zu nehmen. Elefanten trinken bis zu 150 lt. Wasser am Tag.

Lebensraum

Elefanten können in unterschiedlichen Habitaten leben, vorausgesetzt, es gibt Schatten, Wasser und genügend Futter. In Wüsten leben Elefanten für gewöhnlich nicht. Eine Ausnahme bildet die Namibwüste, in der es eine Population von „Wüstenelefanten“ mit speziellen Anpassungen (z..B. einer Verbreiterung der Sohlenauflage) an diesen trockenen Lebensraum gibt. Im Gebirge findet man Elefanten in Höhen bis zu 5000 Meter. Ihr bevorzugter Lebensraum liegt allerdings im Flachland.

Verbreitungsgebiete

Afrikanischer Elefant: Südlich der Sahara, von den Wüsten Namibias bis zum tropischen Wald von Zentral und West Afrika.
Asiatischer Elfant: Bangladesch, Bhutan, Borneo, Kambodscha, China, Indien, Laos, Myanmar, Nepal, Peninsular Malaysia, Sri Lanka, Sumatra, Thailand und Vietnam.

Schutz und Bedrohung

Die Population des afrikanischen Elefanten wurde durch Wilderei zwischen 1979 und 1989 von 1,3 Millionen auf 625 000 Tiere reduziert. Durch das internationale Elfenbeinhandelsverbot stieg die Zahl der Elefanten bis heute wieder auf  350 000.

Der asiatische Elefant ist vor allem bedroht, weil er mit dem Menschen um Land konkurriert. Obwohl das auch für afrikanische Elefanten gilt, sind diese hauptsächlich durch die Jagd bedroht. Stoßzähne sind die Hauptquelle für Elfenbein. Da die Tragzeit für Elefanten 22 Monate beträgt, erholen sich die Bestände nur langsam.1989 setzte die von der Regierung in Kenia veranlasste Verbrennung von Elfenbein ein klares Zeichen, dass Elfenbeinhandel nicht länger toleriert würde. 1990 wurde der internationale Handel trotz weiterer Nachfrage verboten. Entgegen erheblicher Bedenken wurde 1997 der kontrollierte Handel in drei afrikanischen Länder wieder aufgenommen. Ein Teil der Erlöse soll Schutzzwecken zugute kommen.

Wie Care for the Wild Deutschland e.V. den Elefanten hilft: 

Care fort he Wild unterstützt Projekte und Forschungen zum Schutz der Elefanten. Im Tsavo Nationalpark, Heimat von Kenias größter Elefantenpopulation, hat Care for the Wild mit Fahrzeugen, Ausrüstung und Fachwissen die Anti-Wilderer Kampagnen unterstützt. Außerdem wurden Infrastruktur und Wasserversorgung gefördert. Wir haben zu dem ein neues Hauptquartier für die Ranger des Kenia Wildlife Service in einer bisher ungeschützten Region erstellt.
Außerdem unterstützt Care for the Wild die Pflege und Auswilderung von Waisenelefanten durch ein Patenschaftsprogramm.